eRechnung

Die elektronische Rechnungsverarbeitung ist spätestens seit Anfang 2018 auch in der öffentlichen Verwaltung ein allgegenwärtiges Thema. Grund dafür ist die EU-Verordnung, welche die Annahme von strukturierten E-Rechnungen ab April 2020 verpflichtend vorschreibt. Der aktuelle Diskurs richtet sich sehr stark an der Erfüllung des gesetzlichen Mindeststandards aus, dabei bieten ausgebaute E-Rechnungslösungen große Wirtschaftlichkeits- und Nutzenpotenziale.  Berechnungen gehen davon aus, dass mit halbautomatisierten E-Rechnungslösungen beim Empfänger bis zu 2/3 der Kosten gegenüber herkömmlichen Papierrechnungen eingespart werden können. Neben den monetären Aspekten sollte nicht auf die Organisatorischen vergessen werden. Unsere Erfahrung bei der Einführung  von E-Rechnungslösungen im Bereich der öffentlichen Verwaltungen zeigt, dass eine Einführung in 4 Bereiche eingeteilt werden kann:

  • Strategisch
  • Prozessual
  • Organisatorisch
  • Technisch

Dabei ist die Implementierung der technischen Komponenten die kleinste Hürde und Aufwandstechnisch mit ca.10% zu bewerten. Der aufwandsmäßig größte Bereich ist nach unserer Erfahrung der Organisatorische mit ca. 60%, da die Einführung einer E-Rechnungslösung durchaus ein gutes Changemanagement benötigt. Für die Konzeption der Prozesse sind bis zu 20% Aufwand im Gesamtkontext zu veranschlagen, nur wer die Prozesse seiner Organisation gerade zieht, wird langfristig die Synergieeffekte einer E-Rechnungslösung nutzen können. Die letzten 10%  fallen auf den Bereich Strategie, hierbei geht es vor allem um den Rückhalt des höheren und mittleren Managements für die angedachte Lösung. E-Rechnung betrifft nicht nur die Bearbeitung, sondern durchaus auch Freigabestrategien nur wenn Führungskräfte bereit sind sich auf eine digitale Rechnungsbearbeitung einzulassen kann ein positiver Effekt erzielt werden.

Lesen Sie mehr zum Thema E-Rechnung und möglicher Lösungen in der nachfolgenden Präsentation.